Wie die Crew zum Postfach kam…
In den aktuellen Gesprächen um die Zukunft des Crewsystems NRW begegnet mir immer wieder das Stichwort “Postfach”. Vielen Piraten in den Städten und Landkreisen äußern den Wunsch nach einem eigenen Postfach für ihre Crew oder sonstige Gruppierung. Im ersten Augenblick scheint die rechtliche Situation unklar. Darf eine Crew oder eine andere Gruppierung wie z.B. ein PresseTeam überhaupt ein Vertrag mit der Deutschen Post eingehen? Wer trägt die Kosten und wer ist dann verantwortlich? Oftmals macht sich hier schon der Wunsch nach einem anderen, etablierteren Strukturmodell breit, da es für schnelle Abhilfe zu sorgen scheint.
Relativ unbekannt ist jedoch, dass dieses ‘Problem’ schon längst Seitens des NRW-Vorstandes behoben wurde. Inmitten des Wahlkampfes zur Landtagswahl hat der Vorstand ein Konzept verabschiedet, mit dem es regionalen Untergliederungen wie z.B. Crews, Verbänden, Arbeitsgruppen/kreisen möglich ist, ganz einfach an ein eigenes Postfach zu gelangen. Der Vorstand hat eigens dafür ein Antragsformular zum Download gestellt. Welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen und was es sonst noch so zu beachten gibt, wurde konkret auf der Konzeptseite festgehalten.
Ein Postfach ermöglicht es z.B. einem regional arbeitendem PresseTeam, eine regionale postalische Anschrift zu erhalten. Die Piraten können vor Ort in den Schriftverkehr mit den Bürgern treten, ohne dabei den Umweg über das Postfach des Landesverbanden gehen zu müssen. Verwendungsideen sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Eine lokale Postadresse ist ein weiterer Schritt zu einer effektiven Teilnahme an den politischen Geschehnissen vor Ort. Ich hoffe, dass viele Piraten in Zukunft davon Gebrauch machen werden.
Twitter